home




pro pulse

16. November 2016 - 23:53

ein wenig betrunken nach dem tango, vom alkohol wie auch vom tanzen, beides. dabei habe ich vor zwei wochen oder so noch darüber nachgedacht, ganz damit aufzuhören. tangokrise deluxe, ernsthaft. ich ungelenkes, taktloses etwas, zu ängstlich, zu menschenscheu. es schien mir zuviel. es schien mir genug.

jetzt aber, auf einmal beginnen im tango die momente, in denen niemand mehr weiß, wer das eigentlich tut. das gehen, das tanzen, das zusammenspiel. fast wie im schreiben. ich bin überrascht.


verweis ins HSB

23. Oktober 2016 - 22:50

was lange währt. und vielleicht ist es ja auch einfach nur verrückt. aber das hauptstadtblog macht gerade wieder auf.


a la vida

24. September 2016 - 18:14

die gläser heben auf den toten freund. wie seltsam das ist, als würden wir ihn hochleben lassen. wie traurig. und wie schön auch. gegessen haben wir, getrunken und viel gelacht.


fail?

15. September 2016 - 01:03

was für ein dämlicher tag, der mit einem eigenartigen pc-versagen begann. fast zwei stunden für eine knappe seite übersetzung, weil das arbeitsgerät dauernd festhing. beim doc dann natürlich nichts mehr davon, alles ganz geschmeidig. und danach hier dann auch wieder. was für ein driss. (vor allem, weil es vermutlich die win 7-update-politik von microsoft war, die den rechner lahmgelegt hat. ein hauseigener bug sozusagen. das mag ja sogar so gewollt sein, das kann man ja aber abschalten. zum glück.)

bei der kawa, die seit zwei wochen auf ihren tüv wartet, ein bißchen was neues. der schrauber vor ort, immerhin. aber noch keine plakette, nicht einmal die wenigen ersatzteile. also weiter warten.

zu hause zurück dann keinen überblick mehr, keinen plan. die drei noch offenen dateien bearbeitet, anschließend zu nichts mehr gekommen. statt dessen an dem alten zweitlaptop (x61) herumgebastelt. es umgebaut, ziemlich programmreduziert, um es zu einer schnittigen, kleinen maschine zu machen. ein ding, das zwar internet kann, wenn es sein muß, dem das aber nicht gnaz so leicht fällt, prozessor-und arbeitsspeicherbedingt.

eine schreibmaschine also, handlich und leicht. für unterwegs. könnte nötig werden, demnächst. hätte ich zumindest gern so.

hab ich jetzt.


schuldigung

07. September 2016 - 22:09

ich muß um verzeihung bitten, daß hier aktuell so wenig passiert. derzeit geschehen große umstrukturierungen in meinem kleinen blogimperium, die ich nicht wirklich allein und daher auch nicht zügig bewältigen kann. ein kleines element davon ist die notwendige neugestaltung dieses kleinods hier, meinem erklärten lieblingsblog.

was soll ich noch sagen? es zieht sich halt, ziemlich. und so an- und umgedacht, so halbfertig, wie es mir selbst dadurch erscheint, mag ich es selbst kaum ansehen.

obwohl es bislang gar nicht anders aussieht, ich weiß. tut mir leid.


die möglichkeit von tango

08. August 2016 - 00:02

ich hab da mal was über tango geschrieben, wie ich ihn kennen gelernt habe. (das kennen ist ein lernen, jaja.) und veröffentlicht wurde der text in einem rosengarden, auch das noch.

Tango ist Leben, ist also Versagen, Vergehen. Tango ist Sehnsucht, nicht Sex. Tango ist Lust und Verbrechen. Tango ist die Gelegenheit. Denn Tango er/findet Schönheit im Dreck der Straße, wie ein Dieb.

ganz lesen


wenns am schönsten ist

02. August 2016 - 22:09

aber nach dem tango ist vor dem tango. immer.


25. Juli 2016 - 06:01

wenn es doch immer so still sein könnte wie jetzt gerade. und wenn es dann bitte dunkel werden würde, ganz langsam. und dann nie, nie wieder hell. und heiß. und wirr.

keine menschen mehr und keine fragen. keine anforderungen und ziele, keine absichten oder verpflichtungen. keine wünsche, keine träume, keine zeit. bitte.


innen ist alles gut

22. Juli 2016 - 00:07

es ist soweit. ich weiß nicht mehr, was ich noch bauen könnte. nachdem die küche nun fertig ist, seit einiger zeit bereits, nur noch die silikonkante fehlt. nachdem inzwischen auch alles, was daraus ganz zwangsläufig gefolgt ist, abgeschlossen ist. die alten küchentüren hängen vor dem flurregal, und die zusätzlichen kisten und regale im schlafzimmer wegen des neuen rennrads, das mußte ja auch noch irgendwo hin, sind endlich fix verschraubt. gestern sind die tangoschuhe in ein bücherregal gezogen, als ich die obsolet gewordene seitenverkleidung aus bambusrolloresten neu und in holz gestaltet habe. sieht gut aus. aber keine ahnung, was das soll, was die schuhe dort sollen. aber jetzt ist es so, es scheint mir richtig.

so entscheide ich die dinge. indem sie sich selbst entscheiden. so ist es leicht, so geht es immer.

sogar der kühlschrank ist abgetaut, seit heute. innen ist nun also alles in ordnung, kein ansatzpunkt derzeit. auch kein wunsch danach. was mag nun kommen, an diese stelle treten. die freie stelle. die leere.

das heißt, nein: da ist ja noch die silikonkante. also warte ich. auf den richtigen moment, auf den tag der silikonkante. das geht ja nicht einfach so, eine kante sauber hinzukriegen. das muß zur rechten zeit sein, mit dem richtigen gemüt ausgeführt. sonst geht das gar nicht. das braucht ruhe, sonst kann es einfach nichts werden. von vornherein.

und dann geht am ende alles von wieder los, so ohne soliden abschluß. rien ne va plus.


keine klagen (41)

13. Juli 2016 - 10:23

nachtrag.

klagenfurt kommt und geht, seit jahren und jahrzehnten jetzt. im sommer versinke ich in literatur, glückselig beinah, in die erkenntnis auch, was alles zu tun ist. zu tun wäre. dann ist es vorbei, irgendwie, nur eine seltsame, hohle sehnsucht bleibt. nur in diesem jahr scheint es anders. die sehnsucht bleibt gefüllt, verstärkt durch zufällige begegnungen und bewußt gewählte lesungen. eine zumutung.

ich weiß, was zu tun ist. ich mag da nicht lügen. ach, alles steht und fällt mit einem job, der mich am leben hält. jetzt.