nein, nicht rasiert diesmal, sondern einigermaßen ordentlich von einer cut-and-go-friseurin abgezwackt. sinn der übung: nach monatelangem abwarten die letzten falschen farbspitzen entfernen. hat nicht ganz geklappt, ein ganz klein bißchen was ist noch da. (vier bis sechs wochen noch, dann ist auch das geschafft.) der rest aber, zu meinem eigenen erstaunen, weist noch wesentlich mehr originalfarbe auf, als ich gedacht hatte. nach zirka zehn jahren.
durchaus okay, das ergebnis, eigentlich sogar ganz schön. macht mich auch kein stück älter, eher im gegenteil, mußte ich feststellen. nur hinten prangt rechts und links ein schlohweißer fleck. meine hinterkopfflügelchen.
was soll ich noch sagen? alles in allem: paßt schon. und bleibt so, ab sofort.
april! april!
jetzt streiken sie also doch nicht. pah! mir doch egal! ich fahr heut trotzdem mit dem rad.
mindestens haltbar in neukölln

ist ja derzeit ziemlich in, in neukölln was zu veranstalten. obwohl die meinungen darüber durchaus auseinandergehen können, indica zum beispiel scheint durchaus angetan, während der unmittelbare nachbar eher den kopf zu schütteln scheint. auf jeden fall wird hier und da über uns geschrieben. naja…
das geschriebene ist hier ohnehin nicht das thema. es geht um erlesenes gelesenes, und zwar am nächsten samstag, den 5. april um 20 uhr. in neukölln, im ori. oder ist es die ori? bar? galerie? ich weiß es nicht,ich war da noch nie. obwohl ich quasi zu fuß gehen kann. und das in berlin, daß ich das noch erlebe.
es lesen:
jochenausberlin
don dahlmann
björn grau
ally klein
hannaxel
modeste
meike
und ich.
natürlich texte aus mindestens haltbar oder den bones, nicht aus diesem geschreibsel hier. ich weiß aber noch nicht, was.
(den einen oder anderen namen vermisse ich übrigens auf dieser liste. besonders einen, was ich sehr schade finde.)
eintritt: 3,-€
schraube locker?
beinah hätte es geklappt, gerade eben. beinah wäre das unmögliche eingetreten, allen erfahrungswerten und statistiken zum trotz. doch es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. also fand sie sich dann doch noch, die eine fehlende schraube im ikeabausatz. hatte sich in der plastiküte versteckt, in der das sammelsurium üblicherweise gelieftert wird, eingeschweißt in der hintersten ecke. also genau da, wo das reklamationspersonal immer behauptet, daß sie gewesen sein muß. die eine fehlende schraube.
andererseits. wie hat mein vater damals immer schon gesagt, wenn wir zusammen in der großen kiste kramten, in der bei uns alle kleinmetalleinzelteile landeten? wo eine ist, da sind auch zwei. wo zwei sind, sind auch drei. wo drei sind, sind auch vier. eine einfache rechnung, die sich beliebig steigern läßt. und eine wahrhaft positive lebenseinstellung. denn es stimmt ja nicht, wenn man es genau nimmt. mir zumindest hat schon ein paarmal die eine, letzte schraube gefehlt. aber nicht sehr oft, muß ich sagen. und meine kleinteilrestekiste ist auch viel, viel kleiner.
wetterwechsel
diesbezüglich hab ich doch irgendwie einen recht guten wechsel getan. regentechnisch von platz 1 auf 44 abgestiegen. das ist beachtlich und erfreulich. auch wenns jetzt grad nicht so toll aussieht. schneetreiben, schon den ganzen morgen. ist aber auch immer noch besser als eine geschlossene schneedecke. oder?