der jauch wirds also nicht. da gibt es nur noch einen: plasberg! (so könnte aus der sendung endlich mal was werden.)
ein hoch auf die wodkajahre, alle kommenden
ab sofort beginne ich jedes neue jahr mit wodka. nie wieder sekt, ich verabscheue sekt. wodka hingegen ist positiv besetzt. ergo sind wodkajahre gute jahre. bislang zumindest, und das ist doch schon mal was. es spricht allerdings nichts gegen einen späteren wechsel zu tequila oder whiskey, meinetwegen auch martini oder sambuka. aber nie wieder sekt, nicht einmal den allerbesten. das ändert ja auch nichts. sekt taugt einfach nicht für mich. okay? (danke sven!)
frühling in der u-bahn
es gibt ja nicht viel, was man in u- und s-bahnen machen kann. entweder lesen – die zeitung , ein buch oder das berliner fenster – oder musik hören und ins leere starren. nur nicht die leute ansehen, zumindest nicht direkt, das geht gar nicht. da herrscht in den bahnen dasselbe gesetz wie im fahrstuhl. man hat so zu tun, als wäre die situation nicht so, wie sie ist. zu laut, zu eng, zu stickig. auf jeden fall vorwiegend unangenehm.
was also tun? telefonieren im massenverkehrsmittel ist nicht so mein ding und musizieren kann ich auch nicht. ganz zu schweigen von presseproduktverkäufen von wagon zu wagon. ich sitze also da, mehr nicht. und wenn ich einmal von meinem buch hochsehe oder die zeitungsseite umschlage, dann – und auch nur dann – wage ich vorsichtig einen blick auf die anderen. die machen genau dasselbe. sie starren löcher in die luft, telefonieren oder glotzen zum berliner fenster hoch. wenn sie nicht zufällig auch gerade die seite umblättern und erschrocken auf meinen blick treffen.
heute speziell zu beobachten: die unfähigkeit mit dem eigenartigen wetter umzugehen. typen im sweat-shirt und barfuß in ihren turnschuhen sitzen neben aufbauschenden daunenjacken und wollschals, handschuhträger neben blanken nierenpartien. regenschirme machen da noch den besten eindruck. das paßt irgendwie. frühlingswinde wehen durch die schächte.
totes land (21)
doch noch die letzten zwei seiten des anstehenden kapitels überarbeitet. sonst wäre das ganze wochenende ohne textarbeit verstrichen, und das ist nie ein gutes gefühl. zwar ist der steuerkram fertig und ein paar andere sachen. das paket für die ausschreibung zusammengepackt und adressiert, zum beispiel. aber dennoch, so ist es besser.
als nächstes dann das kapitel in seiner gesamtheit noch einmal durchsehen, kürzen vermutlich. dann weiter, damit bis zum ende des monats noch ein bißchen was zusammenkommt. (exposé schreiben nicht vergessen.)
für einen termin noch einmal MEMORY ausgegraben. seit über 10 jahren in arbeit, längst überfällig, aber noch immer nicht fertig. vielleicht auch überschrieben und nur zum wegwerfen gut, keine ahnung. ich kann das nicht mehr entscheiden, sollen andere es tun. (zum glück mußte ich nicht auswählen, sondern nur einen komplettausdruck anfertigen. das war hilfreich für heute, und wer weiß, was es sonst zu bewirken vermag.)
ich eben im café bilderbuch: wie heißt nochmal bier mit limo drin? alzheimer?