am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

totes land (36)

zeit vergeht, und ich schweige an dieser stelle. seit ende oktober, wie ich gerade sehe. so ist es eben.
nicht, daß ich nicht auch gezweifelt hätte, nein. ganz sicher habe ich das, immer und immer wieder sogar. zeiten des zweifels sind aber mitunter gerade auch die zeiten, in denen sich etwas entwickelt. in denen etwas entsteht.
ich denke, ich nehme mir dann gleich mal papier und bleistift und kritzel ein bißchen rum. strukturen malen, netzwerke entwickeln, verzwicktheiten lösen. das ist lustig, das macht spaß. basisarbeit.

vision

messer_neu.jpg

es ist ja superschick, das neue messer. aber beim arbeiten überkommt mich jetzt schon die erinnerung an den ersten schnitt in den finger. dabei ist der noch gar nicht gewesen.

ministeck

neulich zum ersten mal dieses alexa am alex live gesehen. eher zufällig, im vorbeigehen. vorher hatte ich immer nur darüber gelesen. und gelästert natürlich, das gehört schließlich dazu. in berlin.
ich muß schon sagen, das ding (webcam von omnipro.de) sieht tatsächlich aus wie aus schlecht entgratetem plastik grob zusammengesteckt. dabei soll es doch an die 20er jahre erinnern, art déco wird gar behauptet. ich weiß nicht recht. ist da nicht auch gleich zu anfang eine scheibe und noch einiges andere kaputtgegangen?

gruseliger tag. pures chaos. kein gedanke, nirgends. nichts, das ein wenig ordnung schaffen könnte. kein wort. so ist das manchmal, das ist die grundlage. von allem.
was bin ich ohne worte?

einen auftrag für april nicht gekriegt. vielleicht zu hoch gepokert, keine ahnung. dafür ein seite bis montag, eher ein miniauftrag. kein guter tausch. beides wäre besser gewesen.

verweis ins hsb

und zwar aus ganz speziellem anlaß!
nach wochen… nein, was red ich? nach monatelanger vorarbeit penibelster art, nach diskussionen, planungen, vielfältigen gehirnstürmen und anschließendem pixelgebastel, ist es nun endlich soweit.
das hauptstadtblog erstrahlt seit ein paar minuten in frischem gelb, hübsch aufgeräumt und durchsortiert, mit endlich funtionierendem turm und einer abgespeckten mobilversion als obenäufchen.
na, ist das was? also ich erwarte applaus. wenigstens. (das war richtig viel arbeit.)

berlin. gedächtnis einer stadt (1)

wiedergefunden. auf einem der in der wohnung verteilten bücherstapel. die entstehen, das muß ich zugeben, immer wieder einmal. nicht irgendwo, unter dem bett oder hinter der waschmaschine vielleicht. nein, so schlimm ist es nicht. aber hier und da kann es vorkommen, daß ein angelesenes buch für eine weile unter papierstapeln, zeitungen, magazinen und anderen büchern, irgendwie verschwindet.
dieses also lag gleich ein paar jahre zuunterst. zum beweis fand ich als lesezeichen eine eintrittskarte vom 11. november 2004. eine schande, wie ich feststellen mußte. hab mich sofort wieder festgelesen, gestern nacht.
„Liest sich wie ein Roman“ heißt es im klappentext. und das stimmt, obwohl es ein geschichsbuch ist. fantastisch diese Régine Robin.
einen vorteil hat das ganze. im november 2004 war ich gerade erst ein paar monate in berlin. das macht die lektüre jetzt umso reicher. ich weiß, worum es geht. habe ich zumindest den eindruck. naja, ein wenig vielleicht.

mindestens lesbar

die erste ausgabe von mindestens haltbar 2008 ist gerade freigeschaltet worden. thema verwandtschaft und, wie immer, mindestens lesbar. (kleine satzfehler hier und da bitte einfach überlesen.)

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner