am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

re:publica09 – programmgestaltung

inzwischen steht es da, das programm. und macht mir einigermaßen mühe, mich zurechtzufinden. was aber nur logisch ist, bei dem umfang.

einstweilen ist klar: peter glaser ist ein muß, zum thema internet und ethik. außerdem die feministische netzkultur, verbunden mit der ketzerischen frage, wie derart junge frauen heute noch auf feminismus kommen. tatsächlich. die twitterlesung, naja. vielleicht, wenn die kraft reicht. ich bin ja doch eher von der älteren generation, marke stubenhocker.

märchen gehören seit jeher zu meinen heimlichen literarischen favoriten, deshalb muß ich wohl zu frau david. bevor ich mich dann zu den bloggenden frauen begebe. mal sehen, wie die chose in diesem jahr läuft. eigentlich reicht mir das, aber möglicherweise lohnt es sich ja, holm friebe mal kennenzulernen. das thema ist auch spannend für mich alte handwerkerin: marke eigenbau. (ein unsinnslink, ich weiß. da steht im moment nämlich nix weiter. aber das kommt sicher noch.)

andererseits darf das ganze ja auch nicht in arbeit ausarten. wichtig sind vor allem die pausen, der leerlauf und die begegnungen zwischendurch. vielleicht finden sich ja auch ein paar placeblogger auf freier strecke. ich meine über die hauptstadtblogger hinaus, die – wie ich sicher weiß – recht zahlreich dort umherspringen werden.

see you!

leichte migränearbeit, den ganzen tag heute. also eigentlich so gut wie nichts. jetzt blinzle ich blind in die nacht, ganz vorsichtig. so ist es gut.

grammatik

das einfachste ist das ich. nicht das ego, dieses gebilde aus licht und luft, aufgeblasen. ein nichts. das schlichte ich dagegen, die einfache erste person. das ist es, was zählt. ich ist die instanz, auf die es ankommt. letztendlich.

interessantes, aber vages angebot während eines routinejobs erhalten. nun ja, abwarten.

immer dasselbe in den täglichen nachrichten (38)

„Man kann das Aids-Problem nicht durch die Verteilung von Kondomen regeln. Ihre Benutzung verschlimmert vielmehr das Problem.“

so richtig verstehe ich ja nicht, warum der papst kritisiert wird für seine erneute kondom-äußerung. ich meine, was kann er denn allen ernstes zu dem thema schon anderes sagen? was wird denn da von ihm erwartet?

natürlich ist es lächerlich und gefährlich, was er erzählt. gerade deshalb wäre es womöglich wesentlich wichtiger, diese person und institution insgesamt in frage zu stellen. mit der gleichen radikalität.

gestern ein wahnsinnswind, heute sonne satt. dieser frühling verspricht so einiges.

wahljahre sind keine herrenjahre

das wahljahr scheint endgültig eingeläutet. bald schon werden die feinen risse, die bislang nur spürbar sind,  deutlich sichtbar gemacht. sekunden später bauschen sich abgründe auf, fast wie von selbst. so ist es doch immer. lächerlich.

was meinen segen zu der veranstaltung angeht, so bin ich derzeit skeptisch. zum ersten mal erwäge ich, mich komplett zu verweigern. das wird doch nix, das ist doch jetzt schon klar. im september nicht. und danach sowieso. macht alles nur noch schlimmer.

keine wohlthat

eine weile hatte ich ja die hoffnung, daß die wohlthat’sche buchhandlung in der karl-marx-straße nur renoviert werden würde. trugen doch die arbeiter rote bretter hinein und bauten daraus neue wandregale. eingezogen ist da jetzt aber doch ein designschuhbilligladen. immerhin, nicht noch so ein totaler schrottschuppen, der plastikmüll made in china für ein paar cent verschleudert.

bin gespannt, ob es in diesem glaspalast dann wieder eine buchhandlung geben wird. vielleicht eine wohlthat?

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