am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

gut gelaufen, der tag heute. alle texte fertig, sodaß jetzt tatsächlich ein wochenende vor mir liegt. naja, so richtig auch wieder nicht, schließlich kann frei haben so langweilig sein. mal sehen, was sich machen läßt.

irgendetwas mit kängurus. und eine gruppe von männern, die bedrohlich gegen meine wohnungstür trommelt, dann plötzlich wieder damit aufhört. draußen eine uniformierte schriftstellerin im regen.

tick-tack

sie wolle kinder, auf jeden fall, erzählte mir neulich eine 17jährige. einfach aus angst, sonst im alter allein zu bleiben. eine halbe stunde später wiederum erklärt sie mir, daß sie kinder hasse und sich deshalb niemals als au-pair bewerben würde.

himmel, ticken die alle so in dem alter? ;-)

heißester sommer

ist sicher ganz gut, das buch, aber ich finde einfach nicht rein. keine ahnung, ob das nur im moment so ist, oder ob es auch morgen und übermorgen einfach so bleiben wird. der stil geht mir auf die nerven, immer nur subjekt – prädikat – objekt, mit wenigen ergänzungen.vielleicht ist es das.

das ist ungerecht, ich weiß, ich habe die seiten nur überflogen und dabei keine geschichten und so gut wie keine figuren wahrgenommen. außerdem habe ich eigentlich keine zeit zum lesen, abseits der wienrecherche. interessiert mich alles nicht. gerecht oder nicht, ich lege es jetzt weg, das buch. trotzdem.

Zsuzsa Bánk, Heißester Sommer

leben in wien (2)

ein komisches kleines buch. jahrelang hockt es ungelesen in meinem bücherregal, und jetzt weiß ich auch warum. es ist eigenartig unorganisiert und in einem zum teil recht seltsamen stil verfasst, der andererseits aber auch nicht uncharmant ist.

dennoch, gelesen habe ich es jetzt definitiv nur wegen der wienrecherche, sonst hätte ich sicher nicht hineingefunden. und zumindest die letzten zwei kapitel waren diesbezüglich doch noch ganz aufschlußreich.

„… in Wien, wo man niemals sagt, was man meint, und niemals meint, was man sagt, …“

Rolf Schneider, Leben in Wien

social web

eben ein wenig gexingt, beruflich natürlich, und dabei jemanden gefunden. eine flüchtige begegnung studentischer art. ist also schon lange her die geschichte, über zehn jahre inzwischen. doch die fiel mir dann gleich wieder ein, in allen zügen.

die frau, damals noch sehr, sehr jung,  war seinerzeit mit einer deutlich älteren frau zusammen, die sie nicht nur massiv unter druck setzte, sondern vermutlich auch schlug. wir wußten es alle, die ganze gruppe. ein semester lang. eifersucht war wohl das thema, besitzanspruch und etliche andere zwänge. über die berufliche entwicklung habe ich jetzt im netz einiges nachlesen können, das durchaus beachtlich ist. aber natürlich steht da nichts über den rest des lebens.

das ist natürlich logisch, dennoch fühlt es sich seltsam an. da muß ich wohl in einem anderen netzwerk suchen. ich weiß auch schon welches.

[erinnert mich irgendwie an die frau, die in einem umfassenden bericht auf sat1 auftauchte. sie wurde dabei begleitet, wie sie sich die äußeren schamlippen operativ verkleinern ließ. bei den interviews im untertitel mit klarnamen und business versehen, konnte man sie mit ein paar klicks auf xing finden. das war auch so ein eigenartiges ding.]

mit blogs ist das natürlich etwas ganz anderes. da ist ja alles ganz offen sichtlich und eindeutig erkennbar. und jeder weiß das. oder? ;-)

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